28. Kapitel   eine kurze Saison

Es wird März 2017 sagt mein Steuergerät und auch Paulinchen wird richtig wach. Die hat den ganzen Winter über so laut gerostet, daß ich nicht schlafen konnte. Aber der Alte bringt sie jetzt weg und dann ist hoffentlich Ruhe. Sie geht nach Elsdorf zur Familie Schwarz, die kennen uns Beide und sind am besten mit unseren Wehwehchen vertraut. Apropo Wehwehchen: Beim toben in der Garage hat Pauline mir wohl eine kleine Delle ins Blech gehauen, wenn der Alte das sieht flippt er aus. Zwei Tage späte werde ich zum Wellness abgeholt und der Alte sieht es.

OK, dann ab zum Beulendoc, und schwuppdiewupp: Beule wech. DANKE Alter. Vor lauter Freude hab ich mir jetzt aber auch noch die Fenstereinstellung verstellt. Der Alte rastet förmlich aus. Also Paulinchen besuchen fahren und Fenster und Schachtleisten erneuern bzw. einstellen. Naja und ein neues Typenschild bekomme ich auch. Cooool, Endlich Saisonfertig: Hey, wann gehts los ?

Oh...weil ich mein Taschengeldkonto schon zum Saisonanfang überzogen habe muss ich zu Hause bleiben und Frau von Rost, ähhh Paulinchen darf mit ins Elsaß. Das ist gemein, aber irgendwie kann ich den Alten auch verstehen. Zwischendurch kommt Tobi der Gutachter und macht ein neues Wertgutachten von mir und obwohl ich es nicht wirklich verdient habe bekomme ich vom Alten noch ein paar Carbonteile: Schaltkulisse und Sicherungsabdeckungen sind jetzt genau wie die Türfallenumrahmung in Carbon. Merci Alter und ich werde mich bessern.

Paulinchen schwärmt vom Elsaß und dass sie gut mitgehalten habe, es sei zwar kühl aber trocken gewesen und so viele schöne Kurven. Einfach toll. Ich platze gleich, wenn sie nicht still ist. ICH WILL FAHREN !! Sonntag gehts zumindest mal raus auf eine Tagesfahrt durch den Westerwald, besser als gar nichts...ich freu mich jedenfalls.

Ok, ich werde wieder mal entschädigt und darf als Showcar zur Lenkwerk Classic in eine Stadt die es gar nicht gibt: Bielefeld. Bei sonnigstem Wetter rolle ich mit den Beiden zu MBSLK Freunden, Katrin und Stefan geben nicht nur den Beiden, auch mir ein DAch über dem Kopf und weiches Wasser zum duschen gibt es obendrein. So soll das sein und die Truppe während der Ausstellung ist sehr nett. ICH Hab ja am meisten Erfahrung, deshalb seh ich das ganz gelssen und stell mich mal in eine sichere Ecke. Aber wie immer geht so ein Wochenende sehr schnell vorbei und es heisst Tschüß Ihr Lieben, bis nächstes mal.

Nach der obligatorischen Wäsche vergeht die Zeit und es ist mir etwas Langweilig: Der Alte hat kaum Zeit für mich uns so stehe ich die meiste Zeit in der Garage und döse vor mich hin. Auch Paulinchen leistet mir sehr oft Gesellschaft, obwohl sie etwas mehr unterwegs ist. Dem Alten geht es gar nicht gut, dennoch findet er nach einer ruhigen Saison, ich habe gerademal 3000 KM mit den Beiden gefahren, die Zeit für das jährliche Wellness. Das war definitiv die kürzeste Saison die ich je hatte. Paulinchen durfte mit nach Kroatien, aber zwei Wochen in der Hitze nur rumzustehen habe ich auch keine Lust, insofern bin ich nicht böse zu Hause geblieben zu sein.

Es ist September und wir stehen Beide schon im Winterquartier. Ab und an besucht uns der Alte, so erfahren wir, dass Blondie jetzt in Rente ist. Damit werden die täglichen Ausfahrten zur Arbei bei Paulinchen auch wegfallen. Hoffen wir mal, dass es den Beiden bald besser geht und wir wieder unterwegs sein können.

29. Kapitel